Man hob ihren entblößten Körper
legte ihn
auf kaltes Metall.
Eine schwarze Strähne fiel
über ihr Gesicht
als ihr Kopf auf ihre Schulter sank.
Nägel, so rot
wie ihre Lippen es einst gewesen waren.
Die Klinge glitt behutsam
die Bauchdecke hinauf
und während sie ihren Kopf hob
ihre Augen aufschlug
erreichte sie nach nur fünfzehn Zentimetern
oder zehn Sekunden
das Brustbein.
Die Wunde tat sich
nur einen Daumen breit auf.
Ihre Lippen öffneten sich
bewegten sich -
lautlos.
Blut rann
in kleinen Rinnsalen
über weiße Haut.
Man schnitt sie entzwei
nahm ihr
was schon längst nicht mehr vorhanden war.
Nur das Rot ihrer Nägel war ihr geblieben.
Es leuchtete kalt
als sie ihre Augen schloss.
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