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ich wünsche dir alles erdenklich gute.

Biete Liebe, Preis VB. Nur an Selbstabholer.

Schwarzmalerei I.

Manche Dinge werden, andere nie. Manche Dinge werden richtig gut, für andere reißt du dir den Arsch auf - oder das Herz aus der Brust. Blöd nur, dass man es immer erst viel zu spät merkt. Blanc bonnet, bonnet blanc, wie ein alter Bekannter es zu sagen pflegt; am Ende bist du gefickt, wenn du nicht fickst.

Doch soll man wirklich, um der eigenen Ziele Willen, ethnische Grenzen überschreiten? Oder andersherum gefragt: Warum nicht? 

Es gibt genau zwei Möglichkeiten: Entweder man stellt sich in die Schlange der Nimmersatten (die vielmehr ein Ballen ist, weil sich Gierige nie respektvoll anstellen könnten), derer, die nie genug bekommen können, alles haben müssen - oder man legt sich in den angrenzenden Graben. Entweder man kämpft, oder man verliert. So scheint es zumindest auf den ersten Blick.

“Ich will leben.” Drei unscheinbare Worte, die ich vor einiger Zeit gelesen habe und die mir einfach nicht aus dem Kopf gehen wollen. Ich will das auch. Aber darüber hinaus wüsste ich gerne: Wofür?

Du warst es zu keiner Zeit.
Es war immer nur die Idee
von dir.

Dann

Wenn die Sehnsucht in
deiner Brust
wächst und
wächst.

Wenn der
stetig größer werdende
sich
in der Hoffnung auf mehr Raum
wo keiner ist
drehende und wendende
sich windende Ballen
Gefühl
jeden Moment auszubrechen
droht.

Wenn Sekunden
schmerzhafter
kaum sein könnten.

Eine Frage des Umgangs

Es ist normal. Nach dem Frühling folgt der Sommer und dann der Herbst, aus einer Knospe werden kleine Blätter, dann größere, irgendwann werden sie rot, dann gelb und schlussendlich braun, fallen zu Boden und werden, wenn sie Glück haben, von einem Windstoß noch einige Meter weiter getragen, bis dieser vergeht, aufhört, weiterzieht, um andere Blätter zu tragen.

Es ist elementar. Ohne sie könnten wir nicht, weil wir die Dinge nicht mehr schätzen könnten, weil uns der Sinn dafür abhandenkommen würde. Wer würde sich schon eines blauen Himmels erfreuen, wäre er immer blau.

Es ist unberechenbar. Es ist uns einfach nicht möglich, Einfluss zu nehmen.

Und trotzdem ergibt man sich nicht einfach dem, was man ohnehin nicht ändern kann. Man hält fest, aus Angst vor der Vergänglichkeit, aus Angst zu verlieren. Man verwirft. Aus Angst. Man verliert den Blick für das Essenzielle. Man verliert - sich. Verliert im ewigen Strudel jegliches Gefühl.

Aber jemals Gefühltes vergeht nicht einfach so. Gefühle bleiben, auch wenn man fortläuft. Sie holen auf. Vielleicht spät, aber gewiss. Mit einer erschreckenden Klarheit, einer Gewissheit, einer Tiefe - einer bitteren Einsicht. Fort ist nur die Zeit, wie die Blätter, die der Wind im letzten Herbst getragen hat.

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Für mehr

Für mehr Sinn,
mehr Sein,
mehr Wert|schätzung.

Für mehr Standpunkte
und weniger Worte.

Für mehr Widerstand.

Für mehr Gefühl,
mehr Vertrauen,
mehr Feuer.

Für mehr Glaube.

Für mehr Pusteblumen
im Herbstwind.

Für mehr Intoleranz.

Für mehr Abendsonne
auf rotem Laub
und Regenbögen
hinter Nebelwänden.

Für mehr von allem.

Bournemouth, England

Bournemouth, England

Phantom pain

Ein Wort, ein Satz.
Ein Lächeln.

Eine Sekunde, eine Stunde.
Eine gefühlte Ewigkeit.

Ein Alles, ein Nichts.
Eine scheinbare Einsicht.

Ein Kommen, ein Gehen.
Eine Bewegung.

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